Corona-KiTa-Studie

Das Bundesfamilienministerium und das Bundesgesundheitsministerium haben das Deutsche Jugendinstitut und das Robert Koch-Institut mit der Corona-KiTa-Studie beauftragt. Die Studie untersucht, welche Folgen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus für die Kindertagesbetreuung und die Kinder, Betreuungspersonen und Eltern hat. Die Ergebnisse sollen helfen, Risiken während der Pandemie besser einzuschätzen und Kinder und Betreuungspersonen gezielter zu schützen.

Neue Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkung

Das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung hat entschieden, die Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus weiter zu lockern. Diese betreffen insbesondere die Kontaktbeschränkungen bei Veranstaltungen, in Theatern oder Kinos sowie die Besuchsmöglichkeiten in Krankenhäusern, Rehakliniken und Behindertenwerkstätten.

Corona-Krise für Bildungsoffensive nutzen

Das Recht der Kinder auf Bildung ist wichtig und darf nach Auffassung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) auch durch die Corona Pandemie nicht über Gebühr eingeschränkt werden. Von daher ist es verständlich, dass viele Schüler und Eltern eine „Regelöffnung“ der Schulen einfordern. Einen normalen Schulbetrieb wird es auch nach den Sommerferien aber noch nicht geben können, betonte der Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport des DStGB, Bürgermeister Christoph Gerwers, Rees, am 30. Juni in Kamp-Lintfort. Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler und die verfügbaren Räumlichkeiten in den Schulen machten es sehr schwierig, die Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten. Außerdem gehören rund ein Viertel der Lehrerinnen und Lehrer zu den Risikogruppen und werden möglicherweise keinen Präsenzunterricht geben können.  

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