eGovernment
Start des Pilotprojekts „Modellkommune Open Government“
Das Bundesministerium des Innern hat in Kooperation mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Landkreistag das Pilotvorhaben „Modellkommune Open Government“ gestartet. Ziel ist es, über den Wettbewerb voneinander zu lernen, wie kommunales Open Government effizient und mit hohem gesellschaftlichem Nutzen eingesetzt werden kann. Mit den Möglichkeiten moderner Informationstechnologie kann mehr Transparenz, Bürgerbeteiligung und Partizipation geschaffen werden. Städte, Gemeinden und Landkreise können sich bis zum 21. April 2017 um Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Open Government-Maßnahmen bewerben. Mit dem Projekt „Modellkommune Open Government“ sollen neun Modellkommunen mit je 50.000 Euro bei der Konzipierung und Umsetzung von Open Government-Maßnahmen unterstützt werden. Als Ergebnis des Projekts soll eine konkrete Handlungsanleitung für eine effiziente und IT-gestützte Umsetzung von Open Government entstehen. Die Vernetzung der Kommunen und eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit sollen Synergien erzeugen, die über die am Modellvorhaben beteiligten Kommunen hinausgehen. Bewerben können sich alle Städte und Gemeinden sowie alle Land-kreise. Bewerbungen sind unter Nutzung des Bewerbungsantrags bis zum 21.04.2017 an die E-Mail-Adresse modellkommune-opengov@bmi.bund.de zu richten. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgt durch eine Jury, in der auch der DStGB vertreten sein wird.
Deutscher Städte- und Gemeindebund begrüßt einheitliches Bürgerportal
Im Rahmen eines Portalverbundes sollen Online Dienstleistungen von Bund, Länder und Kommunen gebündelt werden.
Bundeskabinett beschließt Gesetzesentwurf zum Bürokratieabbau in der Verwaltung
Die Bundesregierung hat den Gesetzentwurf zum Abbau verzichtbarer Schriftformerfordernisse beschlossen, um unnötige Formerfordernisse in der Verwaltung abzubauen.
Jahresbericht zum Bürokratieabbau und besserer Rechtsetzung
DStGB vom 6. Mai 2016
Aufbruch zu Intelligenten Infrastrukturen – Ergebnisse des Symposiums des Münchner Kreises am 24./25. Juni 2015
Auf dem Fachsymposium des MÜNCHNER KREIS und des Forschungsverbund Intelligente Infrastrukturen und Netze in Zusammenarbeit mit der Metropolregion Rhein-Neckar diskutierten am 24. und 25. Juni in Heidelberg Wissenschaft, Politik und Wirtschaft unter der Überschrift „Neues Denken und Handeln für Infrastrukturen“ die offenkundigen und zukünftigen Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Basisinfrastrukturen Verkehr, Gesundheit, Energie, Verwaltung, Bildung und Kommunikation.
DStGB-Sicherheitskonferenz „Bürgernahe Sicherheitskommunikation für Städte und Gemeinden“
Am 18. Juni 2015 veranstaltete der DStGB in Berlin die Fachkonferenz „Bürgernahe Sicherheitskommunikation für Städte und Gemeinden“. Hauptthemen dieser inzwischen 15. DStGB- Sicherheitskonferenz waren IT-Sicherheit, Sicherheitsanforderungen an Kommunen unter dem Gesichtspunkt des Bevölkerungsschutzes sowie der Umgang mit der gestiegenen Wohnungseinbruchskriminalität.
Open Data in Kommunen
Wirtschaft, Staat und Gesellschaft befinden sich im Umbruch, gerade was das Verständnis von Öffentlichkeit und Geheimhaltung anbelangt. Dem stellen sich Politik und Verwaltung, indem sie sich für ihre Bürger und die Wirtschaft öffnen und sie in staatliche Entscheidungsprozesse einbeziehen. Open Data erfüllt die Forderung nach einem freien Zugang zu aktuellen öffentlichen Daten und Informationen im Internet, die jeder nutzen, zusammenführen und weiterverwenden kann. Das Spektrum von Open Data ist dabei so breit wie die Vielzahl der Daten, die die öffentliche Hand erhebt und hortet. Personenbezogene oder sicherheitsrelevante Daten sind allerdings weiterhin davon ausgeschlossen. Vitako, der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) und die KGSt plädieren in ihrem Positionspapier für Gelassenheit im Umgang mit Open Data. Eine proaktive Veröffentlichung von Daten kann als Basis für die Meinungsbildung in der Bevölkerung genutzt werden. Zudem kann Open Data dazu beitragen, die Transparenz des Verwaltungshandelns zu erhöhen, in dem zum Beispiel komplexe Sachverhalte durch Visualisierung von Daten in Form von Apps anschaulich vermittelt werden. Auch die Verwaltung selbst kann von Open Data profitieren, weil eine organisationsweite Aufbereitung von Daten für alle Beteiligten deutlich macht, welche Daten überhaupt vorhanden sind und gegebenenfalls für interne Zwecke genutzt werden können. Darüber hinaus gewinnt Open Data in der Wirtschaftsförderung …
IT Sicherheit: Handreichung zur Ausgestaltung der Informationssicherheitsleitlinie in Kommunalverwaltungen
Die Entwicklung der Informationstechnologie und deren zunehmende Durchdringung aller Lebensbereiche führen zu neuen Anforderungen an die Informationssicherheit. Sensible IT-Systeme mit wachsender Komplexität, Vernetzung und Verwundbarkeit sind zunehmend zielgerichteten, hochprofessionellen Angriffen ausgesetzt, deren Schadenspotenzial dramatisch ansteigt.
