Am 13./14. März 2016 veranstaltet der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. in Berlin die Fachtagung F 6637/17 zum Thema:
Was hilft gegen soziale und politische Spaltung? Erfahrungen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern
In den vergangenen Jahren ist ein Zuwachs an sozialer und politischer Spaltung zu beobachten: Während sich viele Bürgerinnen und Bürger politisch und sozial engagieren, gibt es gleichzeitig eine zunehmend große Gruppe, die am ökonomischen, sozialen oder politischen Leben nicht teilnimmt. Diese Polarisierung hat Einfluss auf die politische Kultur und äußert sich u.a. in verhärteten Konflikten – sei es beim Bau einer Unterkunft für Geflüchtete oder bei Schwierigkeiten, eine breite Basis an Freiwilligen für das soziale Engagement zu gewinnen.
Die Fachveranstaltung widmet sich Strategien zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Am Beispiel von Berichten aus der Praxis wird erörtert, welche Konzepte und Projekte zur Förderung der politischen und gesellschaftlichen Partizipation sich in Deutschland und anderen europäischen Ländern als tragfähig erwiesen haben. Drei Fragen stehen dabei im Vordergrund:
- Wie können Dialoge zur Überwindung verhärteter lokaler Konflikte gestaltet werden?
- Mit welchen Strategien können diejenigen erreicht werden, die sich aus dem politischen und gesellschaftlichen Leben zurückgezogen haben?
- Was sind Kriterien für gute Projekte zur Stärkung des Zusammenhalts und der Partizipation?
Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein und bitten um Anmeldung bis zum 12. Januar 2017.
Das Programm mit weiteren Informationen und zwei Anmeldeformulare (getrennte Anmeldung beim Deutschen Verein und der Tagungsstätte erforderlich) finden Sie in der Anlage. Ihre Anmeldung ist auch online möglich unter: www.deutscher-verein.de/de/veranstaltungen/f_6637-17
Informationen:
Dr. Jonas Pieper
Wissenschaftlicher Referent in der Stabsstelle Internationales
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge
Michaelkirchstr. 17/18
10179 Berlin-Mitte
Tel. 030/62980-606 (Mo-Mi: 9:00 – 14:00; Do: 9:00 – 16:00; Fr: 9:00 – 12:00)
Fax 030/62980-650
e-mail: ernstberger@deutscher-verein.de
Internet: http://www.deutscher-verein.de
