Breitband ist Standortfaktor Nummer eins und essentiell für die weitere wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands. Um das ehrgeizige Ziel der flächendeckenden Breitbandversorgung mit 50 Megabit pro Sekunde bis 2018 zu erreichen, muss der Netzausbau jedoch noch deutlich beschleunigt werden. Die Bundesregierung hat daher am 25.10.2015 die Förderrichtlinie Breitbandausbau beschlossen, um Kommunen und Landkreise zu unterstützen. Der Entwurf eines „Gesetzes zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze” (DigiNetzG), den das Bundeskabinett am 27.1.2016 beschlossen hat, soll zudem zu effizienteren Verfahren beitragen. So lassen sich Kosten sparen, wenn Leerrohre für Glasfasernetze beim Bau von Straßen, Geh- und Fahrradwegen mitverlegt werden.
Das Seminar stellt dar, worauf Kommunen und kommunale Infrastrukturunternehmen bei der Realisierung eines Breitbandprojektes zu achten haben. Berücksichtigung finden dabei:
Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsmöglichkeiten von der Verlegung von Leerrohren bis zum kommunalen Angebot von Telekommunikationsdiensten, Technische, rechtliche und betriebswirtschaftliche Fragen, Bundes- und Landesförderprogramme sowie beihilfenrechtliche Aspekte.
Das Programm zum Seminar ist unten angefügt.
Ansprechpartner:
Philipp Sachsinger
vhw-Bundesgeschäftsstelle
Fachbereich Kommunale Wirtschaft
Telefon 030 390473-430
E-Mail: psachsinger@vhw.de
Referenten
Thomas Berkel
Geschäftsführer tkt teleconsult Kommunikationstechnik GmbH, Backnang
Axel Kafka
Rechtsanwalt, Partner der Kanzlei BBH Becker Büttner Held, Köln
Agnes Palarczyk
Rechtsanwältin, Kanzlei BBH Becker Büttner Held, Köln
Programm
10:00 Uhr Beginn des Seminars
Grundlagen und Rahmenbedingungen des Breitbandausbaus
- Grundbegriffe des Telekommunikationsrechts
- Aktuelle Entwicklungen des Telekommunikationsmarktes: Vectoring und Co.
Kommunen im Telekommunikationsmarkt: Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsstufen
- Von der Verpachtung bis zum Diensteangebot: Wertschöpfungsstufen für Kommunen
- Perspektiven im Infrastruktur- und Dienstebereich
- Geschäftsmodelle in der Praxis: was ist möglich?
Praxisbeispiel kommunale Telekommunikationsgesellschaft: von der Idee zum Netzbetrieb
- Umsetzung eines Geschäftsmodells durch ein kommunales Unternehmen – mit den richtigen Partnern
- Technische und betriebswirtschaftliche Fallstricke umgehen
- Das Ideal des „Open Access“: von Konkurrenz und Kooperation
Kommunale Finanzierung des Breitbandausbaus rechtssicher umsetzen: Vorgaben des Beihilfen- und Förderrechts
- Beihilfenrechtliche Absicherung des Breitbandausbaus
- Überblick über Förderprogramme zum Breitbandausbau und ihre Umsetzung
-Bundesförderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und Auswirkungen für Kommunen
-Landesförderprogramme
16:30 Uhr Ende des Seminars
11:15 bis 11:30 Uhr Kaffeepause
13:00 bis 14:00 Uhr Mittagessen
15:15 bis 15:30 Uhr Kaffeepause
Veranstaltungsort
Best Western Premier Steubenhof Hotel
Steubenstraße 66
68199 Mannheim
Telefon: 0621 819100
Teilnahmegebühren
310,00 € für Mitglieder des vhw
375,00 € für Nichtmitglieder
- per E-Mail: seminare@vhw.de
- im Internet: Online anmelden
- formlos schriftlich per Fax 030 390 473 690 oder „gelber Post“ an die Zentrale Seminarverwaltung, Fritschestr. 27/28, 10585 Berlin
