In den vergangenen Jahren hat sich das Konsumverhalten von jungen Menschen deutlich verändert. Während Anfang der zweitausender Jahre noch Alkopops bevorzugte Misch-Getränke waren, wird heute – zusätzlich zum Alkohol – auch mit anderen Substanzen experimentiert. In den Beratungsstellen berichten Jugendliche und junge Erwachsene von ihrem Mischkonsum mit Lachgas, Cannabis, Benzodiazepinen etc. Doch welches Risiko birgt der jugendliche Mischkonsum? Und was bedeutet das für die Arbeit in der Alkoholprävention?
Um diesen Fragen nachzugehen, wird zunächst aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Perspektiven auf das Phänomen des Mischkonsums bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen referiert. Ergebnisse aus dem Drogenmonitoring-Projekt MoSyD und der BMG-geförderten Studie BOJE liefern Erkenntnisse zu lokalen Drogentrends – ein Blick über die Grenze zeigt Präventionsansätze und Handlungsmöglichkeiten aus der Schweiz. In parallelen Sessions gibt es die Möglichkeit, sich anhand von Praxiserfahrungen der HaLT-Fachkräfte näher mit der Arbeit mit substanzkonsumierenden jungen Menschen zu befassen. Dabei werden aktuelle Herausforderungen ebenso behandelt wie Lösungsmöglichkeiten.
Information:
Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS)
Zimmerweg 10
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069-71 37 67 77
E-Mail: hls@hls-online.org
Twitter: @HLS_Frankfurt
