Das Sport- und Spielverhalten in der Stadt verändert sich. Es entstehen neue Orte der Bewegung im städtischen Raum. Die Idee, diese Veränderungen aufzunehmen und das große Thema Gesundheitsprävention dabei nicht außer Acht zu lassen, ist zwischen Uwe Lübking (DStGB) und Thomas Müller schon vor vier Jahren entstanden. Uwe Lübking (Beigeordneter Deutscher Städte- und Gemeindebund): „Sport und Spiel ist ein bedeutender und integraler Bestandteil der kommunalen Gesellschaft. Er ist unverzichtbarer Teil unseres kulturellen und sozialen Lebens. Sport und Freizeit sind in der heutigen Gesellschaft wichtige Standortfaktoren und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität in den Städten und Gemeinden.“
Die besondere Bedeutung des Themas ist aktuell durch die Vorstellung der AOK-Familienstudie 2018 durch den stellvertretenen Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Jens Martin Hoyer und dem Hauptgeschäftsführer des DStGB, Dr. Gerd Landsberg bestätigt worden. Sport- und Bewegungsmöglichkeiten sollten für alle Generationen angeboten werden. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen mehr Sport- und Spielangebote im öffentlichen Raum sowie wohnortnahe Spiel- und Sportanlagen. Es gibt einen Trend zu mehr selbstorganisierten Sport außerhalb der „klassischen“ Sportstätten. Für die Städte und Gemeinden stellt sich immer mehr die Frage, welche Sportstätten brauchen wir für welche Nutzer? Wie sehen die Sportanlagen der Zukunft aus? Wie kann die Sportstättenentwicklung in eine integrierte Stadtentwicklungsplanung eingebunden werden? Wie sieht eine bewegungsfreundliche Kindertageseinrichtung oder Schule aus? Diese und andere Fragen sollen auf dem Seminar „Bewegung in der Stadt“ am 14. November 2018 in Berlin diskutiert werden.
Die Teilnahmegebühr beträgt 79 Euro. Darin enthalten sind die neben der Teilnahme auch Tagungsgetränke und das Mittagessen. Der Teilnahmebetrag wird per Rechnung erhoben.
Das Programm und die Möglichkeiten zur Anmeldung können der DStGB-Homepage unter www.dstgb.de (Rubrik: Veranstaltungen) sowie dem beiliegenden Veranstaltungsflyer entnommen werden.
