Sehr geehrte Damen und Herren,
die Anschläge in Paris und die außergewöhnlich große Anteilnahme weltweit haben gezeigt, dass es sich bei dem Terror nicht um eine innerfranzösische Herausforderung handelt. Die Morde an den Journalisten von Charlie Hebdo stellen einen Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit dar, ein Kernelement unserer freiheitlich-demokratischen Kultur.
In allen Städten und Gemeinden herrscht Betroffenheit über die Vorgänge der letzten Tage. Aber die lokale Demokratie ist wehrhaft.
Wir stellen anheim, auch vor Ort ein Zeichen zu setzen, und mit Resolutionen und Veranstaltungen deutlich zu machen, dass die Bürgerinnen und Bürger sich in ihrem je eigenen Umfeld für Toleranz, Meinungsfreiheit und gegen Gewalt aussprechen. Einen entsprechenden Vorschlag für eine Erklärung liegt dieser E-Mail bei.
Bei aller ethnischer, religiöser oder kultureller Verschiedenheit verbindet uns das Bekenntnis zu Verfassung, Rechtsstaat und Menschlichkeit. Das ist das Fundament unserer Gesellschaft vor Ort, in der wir alle friedlich miteinander leben können und wollen.
Wir wären Ihnen dankbar, durch eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit – gegebenenfalls auch durch eine Resolution kommunaler Gremien – deutlich zu machen, dass wir alles dafür tun werden, in unseren Städten und Gemeinden das hohe Gut der Meinungsfreiheit zu wahren und das friedliche Miteinander von Menschen gleich welcher ethnischer, kultureller oder religiöser Prägung in unserer Kommune zu schützen.
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Christian Schelzke
Geschäftsführender Direktor
Resolution
Für Freiheit und Toleranz
Durch Anschläge wie auf das Magazin “Charlie Hebdo” sollen Meinungsfreiheit und Toleranz vernichtet werden. In allen Städten und Gemeinden herrscht Betroffenheit über die Vorgänge der letzten Tage. Aber die lokale Demokratie ist wehrhaft. Bei aller ethnischer, religiöser oder kultureller Verschiedenheit verbindet uns das Bekenntnis zu Verfassung, Rechtsstaat und Menschlichkeit.
Das ist das Fundament unserer Gesellschaft vor Ort, in der wir alle friedlich miteinander leben können und wollen. Dafür stehen wir kompromisslos in unserem Gemeinwesen ein.
Die Reaktionen auf eine solche Tat wie in Paris sind vor allem eines: menschlich. Doch Emotionen dürfen nicht zu Ausgrenzungen und Vorverurteilungen führen. Aufklärung und Information der Bürgerinnen und Bürger sind wichtiger denn je, damit die Anschläge nicht zum Anlass unreflektierter Propaganda werden.
Wir werden uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass in unserer Gemeinde/in unserer Stadt das hohe Gut der Meinungsfreiheit gewahrt und dass das friedliche Miteinander von Menschen gleich welcher ethnischer, kultureller oder religiöser Prägung in unserer Kommune geschützt wird.
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Wir sagen JA zur Freiheit des Wortes und der Meinung. |
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Wir sagen JA zu unserer gesellschaftlichen Vielfalt. Wir sagen NEIN zur Gewalt. |
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Wir sagen NEIN zur gesellschaftlichen Ausgrenzung. |
