Das „Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit” des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) soll vor Ort mit und für Kinder und Jugendliche niedrigschwellige Zugänge zu Bewegung und kultureller Bildung schaffen und ihre Gesundheit ganzheitlich fördern, wie der Deutsche Städte- und Gemeindebund berichtet. Das kann über Festivals, Aufführungen oder Sportturniere passieren, mit Bühnenzelten oder mobilen Tischtennisplatten. Es können aber auch Freizeiten, Treffs und Begegnungsräume sein, die Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, die psychischen Belastungen der letzten Jahre zu verarbeiten. Kommunen können über das Zukunftspaket gefördert werden, um gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen Angebote für Bewegung, Kultur und Gesundheit zu planen und umzusetzen.
Für das „Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit“ des BMFSFJ stehen insgesamt 55 Mio. Euro zur Verfügung.
Städte und Gemeinden sind aufgerufen, für das Zukunftspaket zu werben, damit möglichst viele Kinder und Jugendliche davon profitieren können.
Als beauftragte Stelle zur Unterstützung der Programmvorbereitungen hat die Stiftung SPI alle Jugendämter in Deutschland bereits zu Informationsveranstaltungen eingeladen.
Das Bundesprogramm richtet sich direkt an Kinder und Jugendliche. Sie können Projektideen entwickeln und vorschlagen. Um ihre Projekte zu beantragen und umzusetzen, werden sie die Unterstützung der Städte und Gemeinden, von Trägern oder Vereinen vor Ort benötigen.
Mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktivierungskampagne wird sich das BMFSFJ an Kinder und Jugendliche wenden. Sie sollen motiviert werden, mit eigenen Projektideen beim Zukunftspaket mitzumachen. Denn das “Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit” lebt vom Mitmachen und vom gemeinsamen Gestalten.
Darüber hinaus bietet das Bundesprogramm lokalen Organisationen und Kommunen Impulse an, um mehr Angebote für Kinder- und Jugendbeteiligung zu schaffen und die direkte Beteiligung junger Menschen nachhaltig zu stärken.
Mit dem Zukunftspaket soll auch die psychische und mentale Gesundheit von jungen Menschen in den Fokus rücken und mit einer weiteren Maßnahme gefördert werden.
Weitere Informationen über das Bundesprogramm “Das Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit” und die Fördermöglichkeiten können unter www.daszukunftspaket.de (Hinweis der Geschäftsstelle des HSGB: ggfls. über die unten angegebene Adresse versuchen) abgerufen werden.
Der DStGB bittet die Städte und Gemeinden, „Das Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit” aktiv zu unterstützen und das Bundesprogramm bzw. die Fördermöglichkeiten den Kindern, Jugendlichen, lokalen Trägern, Vereinen und Netzwerken bekannt zu machen.
Hinweis der Geschäftsstelle des HSGB
Hilfe, der Bund hilft? Wir haben den Förderaufruf des Berliner Ministeriums in unseren Informationsdienst aufgenommen, weil es immerhin möglich ist, dass Städte und Gemeinden in der Mitgliedschaft im Einzelfall etwas mit der Förderung anfangen können. Allerdings ist es im Grundsatz zweifelhaft, ob es wirklich Aufgabe des Bundes ist, entsprechende kleine Projekte zu fördern und die Kommunen auf den Antragsweg mit immerhin fünf Seiten Hinweisen zum Förderantrag zu verweisen. Vorzugswürdig ist und bleibt eine ausreichende kommunale Finanzausstattung, die den Gemeinden die Durchführung solcher Maßnahmen aus eigener Finanzkraft erlaubt.
Der Förderaufruf ist nach Recherche der hiesigen Geschäftsstelle hier abrufbar:
Wir bitten um Kenntnisnahme.
Abteilung 1.2 – Dr.R./Rau/Ju/Bü/Hö
