Die Kardiologie-Plattform Hessen eG (KPH) möchte sich Ihnen als Partner der kardiologischen Versorgung in Hessen vorstellen: Die KPH begreift sich als Plattform, die bei regionalen medizinischen Versorgungsprojekten den kardiologischen Know-how-Transfer zwischen den hessischen Regionen und aus anderen Bundesländern sicherstellt sowie Koordinierungsaufgaben wahrnimmt, fallweise auch die Planung, Organisation und Durchführung. Auch steht sie neben der KV Hessen als Ansprechpartner bei regionalen kardiologischen Versorgungsproblemen, z.B. in unterversorgten ländlichen Gebieten, zur Verfügung.
Die Kardiologie-Plattform Hessen eG wurde am 10. September 2003 in Frankfurt gegründet und hat heute ihren Sitz in Linden. Ihr gehören aktuell 102 niedergelassene kardiologisch und/oder angiologisch tätige Fachärzte für Innere Medizin aus allen Regionen Hessens an. Diese erbringen in 61 Mitglieder-Praxen bei ca. 500.000 Patientenkontakten pro Jahr rund 90% der ambulanten kardiologischen und angiologischen Leistungen in Hessen. Die Mitglieder der KPH können damit eine flächendeckende ambulante Versorgung sicherstellen. Vier ehrenamtliche Mitglieder im Vorstand und ein Geschäftsführer erledigen die laufenden Geschäfte; acht ehrenamtliche Mitglieder sind im Aufsichtsrat tätig.
Zu den Hauptaufgaben zählt neben dem Abschluss und dem Management von Verträgen mit gesetzlichen und privaten Kostenträgern sowie mit Krankenhäusern und anderen Organisationen auch die Zusammenarbeit mit den Landkreisen, Städten und Gemeinden in Hessen.
Bei der Gestaltung der kardiologischen und angiologischen Versorgung in Hessen arbeitet die KPH auf vielen Gebieten mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) in Hessen, der Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Gefäßmediziner (AGNG), der Landesärztekammer Hessen, der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, lokalen und regionalen Ärztenetzen sowie dem Hessenmed e.V. zusammen.
Zur Sicherung einer flächendeckenden wohnortnahen ambulanten kardiologischen und angiologischen Versorgung in Hessen möchte die KPH u.a. folgende Ansatzpunkte diskutieren: Einsatz spezialisierter Medizinischer Fachangestellter, Einrichtung und Betrieb von Teilzeit- und Zweigstellenpraxen, Einrichtung mobiler kardiologischer / angiologischer Sprechstunden, Verstärkter Einsatz der Telemedizin, Prüfung gemeinsamer Trägerschaften durch KPH und kommunale Träger gem. § 105 Abs. 5 SGB V.
Eine besondere Problematik stellen die unterversorgten ländlichen Regionen dar. Städte, Gemeinden und die KPH können gemeinsam die Voraussetzungen schaffen, um die bestehenden kardiologischen und angiologischen Versorgungslücken zu füllen und das Aufbrechen neuer zu verhindern.
Gerne ist die KPH bereit, sich Ihnen persönlich vorzustellen, z.B. im Rahmen von Kreisversammlungen, und mit Ihnen die Sicherstellung der kardiologischen und angiologischen Versorgung in Hessen zu diskutieren.
Geschäftsführung / Kontaktbüro: Dr. Peter Fister, Am Roten Tor 101, 55232 Alzey;
Tel.: 0 67 31 / 9 80 86, Fax: 0 67 31 / 9 80 87, Email: Fister.Peter@t-online.de, www.kardiologie-plattform-hessen.de
Wir bitten um Kenntnisnahme.
