Aufgrund des Angriffs Russlands auf die Ukraine besteht ein signifikant erhöhtes Risiko hinsichtlich russischer Cyberangriffe gegen deutsche Einrichtungen und Verwaltungen. Angesichts der dynamischen Situation und des breiten Spektrums an Angriffsmöglichkeiten können konkrete Angriffsmuster derzeit nicht bestimmt werden. Grundsätzlich ist mit ähnlichen Angriffsmethoden zu rechnen, wie sie auch von nicht staatlichen Akteuren eingesetzt werden.
Das Hessen Cyber-Competence-Center (Hessen3C) empfiehlt eine erhöhte Wachsamkeit bei der täglichen Dienstverrichtung. Dies gilt insbesondere für den Umgang mit elektronischer Post (E-Mails). Dateianlagen sowie Links sollten nur geöffnet werden, wenn diese tatsächlich plausibel sind. Cyberkriminelle verfälschen häufig E-Mail-Adressen sowie Links, um den Empfänger zu täuschen. Achten Sie deshalb stets auf die korrekte Schreibweise, zum Beispiel:
Richtig: cert@hessen3c.hessen.de à FALSCH: cert@hessen3c.hessen.ru
Sollten Sie sich unsicher sein, ob eine E-Mail, eine Anlage oder ein Link vertrauenswürdig ist, dann wenden Sie sich vor dem Öffnen unbedingt an Ihren Benutzerservice.
Sollte ein E-Mail-Empfänger maliziöse Links oder Anlagen geöffnet haben, empfiehlt Hessen3C die Isolation und unter Beachtung der entsprechenden Richtlinien vor Ort die anschließende Neuinstallation des betroffenen Rechners.
Der entsprechende Kontakt zu Hessen3C lautet: cert@hessen3c.hessen.de
