Startseite Herzliche Bitte um Unterstützung der Umfrage des Landeskommandos der Bundeswehr: Verbindungen zur Wirtschaft herstellen – Reservedienst stärken (Antwort erbeten zwischen 22.2. und 11.3.2022)

Herzliche Bitte um Unterstützung der Umfrage des Landeskommandos der Bundeswehr: Verbindungen zur Wirtschaft herstellen – Reservedienst stärken (Antwort erbeten zwischen 22.2. und 11.3.2022)

Das Landeskommando Hessen der Bundeswehr ist an u.a. die Kommunalen Spitzenverbände mit der Bitte um Unterstützung eines Pilotprojekts herangetreten. Dieser Bitte kommen wir gerne nach und empfehlen die Teilnahme der Mitglieder des HSGB an der Umfrage.

Das Landeskommando teilt dazu mit:

Pilotprojekt für die Kooperation der Bundeswehr mit Wirtschaft und Arbeitgebern

Das bundesweit einzigartige Projekt erkundet in Hessen auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte Mittel und Wege, um neue Netzwerke zwischen Bundeswehr und Wirtschaft aufzubauen. So sollen neue Kontakte geknüpft und bestehende intensiviert werden, um über den Auftrag der Bundeswehr, respektive der Reserve zu informieren und perspektivisch im Berufsleben stehende ehemalige Soldatinnen und Soldaten als qualifizierte Reservistinnen und Reservisten für Reservistendienste und Ausbildungen zurückzugewinnen.

Beispielhaft erforscht das Landeskommando Hessen in hunderten von Einzelgesprächen, aber auch durch Unternehmensumfragen, die Bereitschaft von Arbeitgebern, Reservisten für Ausbildungen bei der Bundeswehr regelmäßig freizustellen. Dies umfasst dann auch diejenigen, die zukünftig bei Hilfeleistungen im Inneren – wie in der Corona-Hilfe – zur Verfügung stehen sollen.

Ziel ist es, mit den Ergebnissen dieser Analyse Empfehlungen für die Bundeswehr in ganz Deutschland zu formulieren, um sowohl Arbeitgeber, wie auch interessierte Reservisten, deutlich zielgerichteter als bislang, ansprechen zu können.

Win-Win-Situationen schaffen

Auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können unmittelbar von der Expertise der Bundeswehr profitieren – beispielsweise durch fachspezifische Lehrgänge für Reservisten, oder die Möglichkeit, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem Bundeswehrhintergrund in konjunkturschwachen Phasen für den Reservistendienst freizustellen. Währenddessen können diese sich bei der Bundeswehr beruflich weiter qualifizieren, zusätzliche Führungskompetenz entwickeln und die gewonnene Expertise dann in ihrem zivilen Beruf nutzen. Zusätzlich bietet die Bundeswehr besonderes Fachwissen für zahlreiche Branchen, zum Beispiel in der Logistik, im Bauwesen, oder der Cyber-Sicherheit.

Gesellschaftliche Verantwortung

Die Corona-Pandemie hat nachhaltig die Notwendigkeit einer gesamtgesellschaftlichen Mitverantwortung aller Wirtschaftsteilnehmer verdeutlicht. Um für diese oder andere Notfälle ausreichend qualifizierte Reservistinnen und Reservisten verfügbar zu haben, ist es erforderlich, diese und ihre Arbeitgeber, die Reservisten für Ausbildungen freistellen müssten, frühzeitig in allen Bereichen der Wirtschaft anzusprechen und zu gewinnen.

Dabei haben berichtspflichtige Unternehmen und solche mit einer besonders hohen öffentlichen Wahrnehmung die Möglichkeit, die Freistellung von Reservistinnen und Reservisten als Teilerfüllung ihrer jährlichen Berichtspflicht abzubilden.

Kooperation Bundeswehr im Heimatschutz

Besonders im Bereich des freiwilligen Engagements von Reservistinnen und Reservisten gewinnen Kooperation zwischen Bundeswehr und Arbeitgebern wieder an Bedeutung.  Neben der Amtshilfe bei Notfällen im Inneren geht es dabei auch um den Aufbau einer regional verankerten Reserve, die im Spannungsfall im Umfeld des eigenen Wohnortes für Sicherungsaufgaben eingesetzt werden kann. Hierzu wird in Hessen in den kommenden Jahren ein Heimatschutzregiment mit Reservisten aufgebaut, die so heimatnah ausgebildet und eingesetzt werden. Zeitpunkt und Länge von Reservediensten werden vorab mit dem Arbeitgeber abgestimmt.

Hier geht es zur Umfrage, die in der Zeit vom 22.2. bis 11.3.2022 freigeschaltet ist:

Öffentlicher Dienst (Städte- und Gemeindebund)

Öffentlicher Dienst Fragebogen

Umfrage Arbeitgeber

Während so bereits ein recht gutes Bild aus der Privat-Wirtschaft vorhanden ist, wird es wichtig sein zu verstehen, ob und in wieweit sich das Meinungsbild von privaten und öffentlichen Arbeitgebern unterscheidet.

Zwar konnte unsere Projektgruppe bislang mit einigen unterschiedlichen Arbeitgebern im Öffentlichen Dienst sprechen. Ich würde mich aber freuen, wenn wir auch mit Ihrer Unterstützung ein umfassendes Verständnis zur Perspektive der kommunalen Arbeitgeber zum Reservedienst erhalten können.

Das Pilotprojekt sucht den direkten Kontakt mit Unternehmen aus dem Kammerbezirk, um unmittelbar im Gespräch die Perspektive der Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst zu erfassen. Kontakt: Oberstleutnant Tilman Engel

Landeskommando Hessen, Pilotprojekt

0611 799-8502

tilmannengel@bundeswehr.org

Wir bitten um Kenntnisnahme und Unterstützung des Projekts des Landeskommandos.

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