Deutschland ist diesen Sommer Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft der Herren (EURO 2024). UEFA und DFB haben den Anspruch formuliert, dass Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen einen hohen Stellenwert einnehmen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) bringt sich daher im Vorbereitungsprozess aktiv ein und steht mit der Fußball-Seite und den 10 Ausrichterstädten zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen im regelmäßigen Austausch.
Im BMUV wurde ein Bündel aus konzeptionellen Unterstützungsmaßnahmen und Förderaktivitäten im Bereich Umwelt/Klima/Nachhaltigkeit entwickelt. Mit den Aktivitäten zielt das BMUV nicht nur auf die Ausrichtung der Europameisterschaft selbst, sondern v.a. auf breite und nachhaltige Wirkungen über das Turnier hinaus: Die EURO 2024 soll als Zugpferd genutzt werden, um Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Amateurvereinen, in der Sportinfrastruktur und bei Sportbegeisterten anzustoßen. Einen Überblick über alle Aktivitäten des BMUV zur EURO 2024 finden Sie unter www.bmuv.de/EURO2024 .
Als ein besonders nachhaltiges Erbe der EURO 2024 startete gestern die BMUV-Trinkbrunnen-Kampagne „Ein Spiel – ein Trinkbrunnen“ (siehe Anlage). Für jedes der 51 EM-Spiele finanziert das BMUV einen öffentlichen Trinkbrunnen. So wollen wir für den Wert von Trinkwasser und von Trinkwasser als Klimaanpassungs-Maßnahme sensibilisieren und auch dafür werben, dass dauerhaft mehr Trinkbrunnen in deutschen Kommunen aufgestellt werden. Denn das Aufstellen von Trinkbrunnen an öffentlichen Plätzen ist ein wichtiger Beitrag der Daseinsvorsorge und zur Hitzeresilienz von Kommunen, von dem insbesondere vulnerable Gruppen, aber auch alle Einwohnerinnen, Einwohner, Fußball-Fans und Gäste profitieren.
Alle Städte, Gemeinden und Wasserversorger in Deutschland können sich für einen der 51 öffentlichen Trinkbrunnen bewerben. Gehen mehr als 51 Bewerbungen ein, wird das Los zwischen allen Bewerbungen entscheiden, die gewisse Kriterien erfüllen, wie die Zusicherungen, dass der Brunnen bis Sommer installiert werden kann und ein mindestens fünfjähriger Betrieb gesichert ist. Damit die Brunnen in ganz Deutschland installiert werden, gibt es eine Verteilung über die Bundesländer gem. Bevölkerungszahl. Jedes Bundesland erhält dabei aber mindestens 2 Brunnen.
Zum Weltwassertag am 22. März wird Bundesumweltministerin Steffi Lemke die 51 Kommunen, die gewonnen haben, bekannt geben.
Alle Infos, die Kriterien und die Möglichkeit, sich auf einen Trinkbrunnen zu bewerben, finden Sie unter www.euro-trinkbrunnen.de .
Die Kampagne wird vom Zuwendungsempfänger a tip: tap e.V. umgesetzt. Partner sind AÖW, bdew, DST, DStGB und VKU.
Wir bitten um Kenntnisnahme.
2.2. Vo/SB/YK
