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Kommunale Liegenschaftspolitik zwischen Verkaufen, Behalten und Neuerwerben

Bei der Betrachtung des gemeindlichen Bodeneigentums können die fiskalische Funktion der Liegenschaften, die Funktion der öffentlichen Nutzung der Liegenschaften und die stadtentwicklungspolitische Funktion der Liegenschaften unterschieden werden. Insbesondere die Letztere wird nach Jahren des Flächenverkaufs unter dem Druck der Haushaltskonsolidierung heute wieder intensiv diskutiert. Die Lager – „veräußern“ versus „halten und besser nutzen“ – sind nicht verschwunden, aber die Vorzeichen der Debatten haben sich vor allem wegen der steigenden Bedeutung des Themas Wohnen verändert. Beschränkt man den liegenschaftspolitischen Blick allerdings nur auf die Wohnungspolitik wird dies einer nachhaltigen Bodenpolitik nicht gerecht – dazu gehören ebenso die Gewerbepolitik, die Vorratspolitik und die Preispolitik.

Parallel zu dem gestiegenen Interesse an „Stadt“ findet auch die Liegenschaftspolitik immer mehr öffentliche Beachtung. So wird verstärkt darüber diskutiert, wie über die „Bestimmung“ städtischer Flächen entschieden wird und vor welchem zeitlichen Horizont solche Entscheidungen getroffen werden (müssten). In den Städten fordern u.a. zivilgesellschaftliche Initiativen einen neuen oder anderen Umgang mit der Ressource Boden und vor allem eine Abkehr vom Verwertungsprinzip (z.B. die „Initiative Stadt Neudenken“ in Berlin).

In dem Seminar werden der Umgang mit und das Management von städtischen Liegenschaften diskutiert – und zwar der Flächen, die nicht für eigene Zwecke benötigt werden. Es gibt sicher keinen „Königsweg“, aber eine Reihe von vielversprechenden Ansätzen und Instrumenten.

Veranstaltungsort: Deutsches Institut für Urbanistik, Zimmerstraße 13-15 (Eingang 14-15), 10969 Berlin

Anmeldung und Anfragen: Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 28. Mai 2015 an.

Anmeldung:
Deutsches Institut für Urbanistik GmbH
Zimmerstraße 13-15
10969 Berlin
Fax: 030/39001-268
E-Mail: fortbildung@difu.de

online: http://www.difu.de/veranstaltungen

Kosten:
Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten:
255,– Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten
385,– Euro für Teilnehmer/innen aus den Bereichen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Deutschen Landkreistages und NGOs.
Für alle übrigen Teilnehmer/innen gilt ein Preis von 495,– Euro. Mittag- und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, Kosten für die Unterkunft müssen selbst getragen werden.

Programm_Kommunale Liegenschaftspolitik_11-12-06-15

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