Trotz allgemeiner Zustimmung zur Energiewende ist bei der lokalen Umsetzung von erneuerbaren Energievorhaben starker Widerstand festzustellen. Gerne wird deshalb auf die Bedeutsamkeit von Bürgerbeteiligung verwiesen, um die soziale Akzeptanz der Vorhaben zu steigern. Je nach Planungsstand bringen sich unterschiedliche Bevölkerungsgruppen in Beteiligungsverfahren ein. Doch wen repräsentieren sie jeweils und welchen Einfluss üben sie auf die nicht mobilisierte „schweigende Mehrheit“ aus?
In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob und wie man die „schweigenden Mehrheit“ anspricht. Welche Formen der Information und des Dialogs erscheinen erfolgversprechend? Oder reicht es, sich auf die repräsentativ-demokratischen Prozesse zu verlassen?
Diese Fragen wurden im Rahmen zweier vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderter Forschungsprojekte – Dezent Zivil und Energiekonflikte – erörtert. Auf einer öffentlichen Podiumsdiskussion am 14. März 2016 um 17:00 Uhr im Schader-Forum in Darmstadt werden Erkenntnisse aus der Forschung präsentiert und Handlungsempfehlungen für eine verbesserte Bürgerbeteiligung mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Verwaltung diskutiert. Gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Dezent Zivil“ lädt Sie die Schader-Stiftung herzlich zur Veranstaltung ein.
Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei möglich, um Anmeldung wird gebeten.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer.
Podiumsdiskussion_Energie_Programm
