Nach dem UN-Weltbevölkerungsbericht von 2000 werden weltweit jährlich mindestens 5.000 Menschen Opfer so genannter Ehrenmorde, die meisten davon sind Frauen.
Deutsche Studien zeigen, dass Gewalt im Namen der Ehre auch hierzulande noch ein aktuelles Problem darstellt. Das Dunkelfeld ist groß.
Was ist zu tun? Wie ist die Situation in Hessen? Was können wir tun?
Diesen Fragen geht die Fachtagung „Gewalt im Namen der Ehre. Hinsehen. Handeln. Helfen.“ nach.
Sie findet am 20.03.2017 von 10.00 Uhr-16.30 Uhr in Wiesbaden-Naurod statt.
Zielgruppen sind Schule, Polizei, Justiz, Sozialarbeit, Beratungsstellen, Kommunen und am Thema Interessierte. Die Veranstaltung will sensibilisieren, informieren sowie Handlungsoptionen zu Prävention und Intervention aufzeigen und diskutieren.
Die Vorträge von Frau Prof. Dienstbühl (Hochschule Darmstadt) und Herrn Prof. Dr. Toprak (Fachhochschule Dortmund) werden ergänzt durch themen- und zielgruppenbezogene Workshops.
Im Rahmen der Veranstaltung erfolgt die Präsentation der überarbeiteten Netzwerkbroschüre „Gewalt im Namen der Ehre“ und des Flyers zum Thema Zwangsheirat „Es ist egal, wen, wann und ob du heiratest“.
Über Hilfsangebote in Hessen informieren Beratungsstellen in einem Markt der Möglichkeiten.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Ein Flyer mit weiteren Informationen und Anmeldemöglichkeit folgt Anfang Februar.
Informationen:
Petra Hesse
Geschäftsstelle des Landespräventionsrates
Luisenstraße 13 – 65185 Wiesbaden
Tel. 0611 – 32 2709 / Fax 0611 – 32 2619
e-mail: landespraeventionsrat@hmdj.hessen.de
www.landespraeventionsrat.hessen.de
Fachtagung Gewalt im Namen der Ehre 20.03.17
