In derzeit rund 130 Städten berät ein Gestaltungsbeirat die Kommune bei stadtbildprägenden und stadtbildrelevanten Vorhaben privater Investoren – dies mit Blick auf das Einzelobjekt wie auch die Wechselwirkung mit dem städtebaulichen Umfeld. Gemessen an den knapp 11.300 Städten und Gemeinden in Deutschland ist die Zahl damit erstaunlich gering.
Vor allem Großstädte richten Gestaltungsbeiräte ein. In kleineren Städten und Gemeinden erscheint entweder der organisatorische und finanzielle Aufwand zu groß, oder aber es bestehen Vorbehalte gegenüber einer befürchteten Einflussnahme von außen. Dabei ist der Nutzen, den Städte aus ihren Gestaltungsbeiräten ziehen, in der Regel groß. Kommunen, die bereits Erfahrungen mit Gestaltungsbeiräten haben, vermelden eine deutliche Qualitätssteigerung bei realisierten Bauvorhaben. Mithilfe öffentlicher Beiratssitzungen gelingt es hier auch leichter, die Bevölkerung für baukulturelle Belange zu sensibilisieren.
Das Seminar richtet sich in erster Linie an solche Städte und Gemeinden, die sich für die Einrichtung eines festen oder temporären Gestaltungsbeirats interessieren. Gleichzeitig soll das Seminar Kommunen, die bereits erfolgreich mit einem Gestaltungsbeirat zusammenarbeiten, die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch bieten.
Informationen:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Bereich Fortbildung
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