Startseite Überregionale Veranstaltungen Auftaktveranstaltung der Europäischen Woche der Abfallvermeidung am 23. November

Auftaktveranstaltung der Europäischen Woche der Abfallvermeidung am 23. November

In diesem Jahr steht die Europäische Woche der Abfallvermeidung unter dem Motto: „Invisible Waste: Abfälle, die wir nicht sehen – schau genau hin!“. Abfall entsteht auch dort, wo wir ihn nicht sehen, etwa bei der Produktion und dem Transport vieler Konsumgüter. Weitere Beispiele sind Mikroplastik und Lebensmittelabfälle, aber auch Einwegverpackungen mit Neodymmagneten.

Neben Aktionen wie Workshops und Diskussionsrunden – mit genügend Abstand und Beachtung der Hygieneregeln im jeweiligen Bundesland – sind in diesem Jahr vor allem kreative digitale Lösungen gefragt. Das können beispielsweise Kommunikationskampagnen in den sozialen Medien, kurze Videos oder ein Podcast sein. Alle Aktionen können unter https://www.wochederabfallvermeidung.de/ angemeldet werden.

Die offizielle Eröffnung der Europäischen Woche der Abfallvermeidung findet am 23. November 2020 ab 10 Uhr im Rahmen einer Online-Auftaktveranstaltung statt. Gäste sind unter anderem Svenja Schulze, Bundesumweltministerin, Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamts, und Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU). Anmeldung zur Auftaktveranstaltung: https://vku-akademie.de/veranstaltungen/830-auftaktveranstaltung-europaische-woche-der-abfallvermeidung-2020

Hintergrund:

Europaweit findet die Aktionswoche jährlich in über 30 Ländern mit vielen Tausenden Aktionen und Projekten in der letzten Novemberwoche statt. Ihr Fokus: praktische Wege aus der Wegwerfgesellschaft aufzeigen. Alle Europäer*innen sollen dafür sensibilisiert werden, mit Alltagsgegenständen und dem Ressourcenverbrauch bewusster umzugehen und wo es geht, Abfälle zu vermeiden. Die Aktionswoche lebt von lokalen Aktionen zur Abfallvermeidung: von Vereinen, Behörden, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Unternehmen und Privatpersonen.

In Deutschland wird die Kampagne mit Mitteln der Europäischen Klimaschutzinitiative finanziert. Das Umweltbundesamt (UBA) ist der fachliche Ansprechpartner.

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