Während früher die europäischen Städte vorwiegend durch Einwanderung der Landbevölkerung wuchsen, so sind es heute zusätzlich grenzüberschreitende und interkontinentale Wanderungen, welche das Wachstum der Bevölkerung verursachen. Die fachliche Diskussion dazu war in den letzten Jahren stark durch die Analyse von Ankunftsregionen und „Arrival Cities“ geprägt, während die politische Kultur sich ausbreitendem Populismus ausgesetzt sah.
Der Workshop „Alltagsorte der Migration“ soll den Blick auch auf das „Bleiben“ lenken und Charakteristiken und Anforderungsprofile für funktionierende „Alltagsorte der Migration“ erarbeiten. Hierzu wurde ein Call for Papers ausgelobt, der Beispiele für diese Alltagsorte zu Tage fördern und eine Grundlage für die weiterführende Diskussion liefern soll. Gemeinsam mit den Teilnehmenden des Workshops sollen die eingereichten Beispiele analysiert und Kriterien identifiziert werrden und herausgearbeitet werden, was die „Alltagsorte der Migration“ kennzeichnen. Weitere Projektvorschläge können noch bis zum 15. Februar unter dem folgendem Link eingereicht werden: https://dasl.de/wp-termin/2964/
Der Workshop wird in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) Landesgruppe Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland ausgerichtet und im Rahmen der Jahrestagung der DASL organisiert, die am 28.-30. September 2018 in Mainz stattfindet.
Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos. Anmeldungen bitte an kontakt@schader-stiftung.de.
Anlage: Programm
Information:
Schader-Stiftung
Goethestr. 2
64285 Darmstadt
Tel 06151 / 1759-15
Fax 06151 / 1759-25
